Prof. Vladimir Matveev (Mathematisches Institut)

 

 

 



Lösen von mathematischen Problemen mit physikalischen Methoden (Proseminar/Seminar/S1/S2) SS 2017

Termin und Ort:  Donnerstag 12-14 SR  (Ort noch nicht bekannt) 

 

Spielregeln:

 
Wir werden das Buch „Mathematical Mechanics“ von M.  Levi bearbeiten. Das Buch kann im  Sekretariat     Zi. 3528 
    Ernst-Abbe-Platz 2/3 angeschaut werden.   Das Buch ist auf Englisch; den Vortrag können sie selbstverständlich auf Deutsch halten. 
 
 
  Die  Verteilung von Themen/Vortragstermine in der ersten Sitzung (06.04., 1. Vorlesungswoche). 
 
Die Themen  sind: 
 
1.     Satz von Pythagoras (Kapitel  2)  ( Vortr. Schmerbauch voraussich. 20 April) 
  

2.     Minima und  Maxima  (Kap 3 bis 3.7) (Vortr. Krausse  voraussich. 27 April)

 

3.     Cheapest Can, Cheapest Pot (Kap   3.8-3.9)    

 

4.     The  best spot in Theator and inscribed angle (Kap 3.10-3.11)

 

5.     Kleinste Summen (Kap. 3.14 – 3.18)

 

6.     Minima mit Papier (Kap. 3.19-3.21

 

 

7.     Ungleichungen mit Strom lösen (Kap. 4) 

 

8.     Schwerpunkt (Kap. 5)  (2 Vorträge) (Vortr. Klimmek  voraussich. 4. Mai)

 

9.     Integrale mit Physik berechnen (Kap 7.1 -7.2)  (Vortr. Vielemeyer   voraussich. 11 Mai)

 

10.  Greens Theorem (Kap. 7.3) (Vortr. Breitbach voraussich. 18 Mai)
 

 

 
 
 
Die Themen sind so gewählt, dass in jedem Thema ein nichttriviales mathematisches Problem mit Hilfe von physikalischen Argumenten gelöst bzw. bewiesen  wird. In der Regel wird auch diese physikalischen Lösung zu einer mathematischen Lösung bzw. einem mathematischen Beweis gemacht. Sie sollen beide Lösungen, die physikalische und die mathematische, vortragen. 
 
Der Vortrag soll frei an der Tafel gehalten werden. Spickzettel sind erlaubt,
es darf aber nicht von Zetteln auf die Tafel abgeschrieben werden.
Auch Folien und Beamer sind nur für Graphiken erlaubt, Folienvorträge oder
Powerpointpräsentationen sind verboten.
 
Es ist zu empfehlen,  mehrere Bilder auf die Tafel zu malen;  die Bilder sollten selbstverständlich zu Hause  gut vorbereitet werden. 
 
Das Ziel und die Schwierigkeit der Übung bestehen darin, Ihren Komilitonen
etwas verständlich zu machen und und auch  mich zu überzeugen, daß Sie
Ihr Kapitel gut  verstanden haben.
 
Es ist nicht notwendig, daß Sie Ihre Doppelstunde voll ausschöpfen. Bei
vielen Themen scheint mir ein Vortrag von etwa einer Stunde viel eher
angemessen. Es soll ja auch noch Zeit für Zwischenfragen und Diskussion bleiben. Ich werde mehrere Zwischenfragen stellen. 
 
Ich muß die Vorträge benoten. Regt ein Vortrag überhaupt keine Fragen
oder Diskussionen an, so wird es mir schwerfallen, ihn besser als mit
2,0 zu benoten. Gewinne ich den Eindruck, dass der Vortragende den Vortrag
nicht ernsthaft vorbereitet hat oder im Wesentlichen nicht
verstanden hat, so ist er durchgefallen. In der Regel ist aber ein Proseminar/Seminar  eine gute Möglichkeit, die 
Durschnittsnote zu verbessern
 
Die wesentliche Leistung ist der Vortrag, aber die Fairness gebietet, daß Sie sich auch  als Versuchskarnickel zum Anhören und Verstehen der anderen Vorträge zur Verfügung stellen. 

 
Selbstverständlich  können Sie  Ihren Vortrag vorher mit mir besprechen; bzw. von mir die  mathematische Hilfe bekommen. 
 
 
Wie halte ich einen Seminarvortrag? (von Manfred Lehn)
 




13.  März.  2014 Vladimir Matveev