Code-Optimierung für Multimedia-Prozessoren

In den letzten Jahren sind Multimedia-Erweiterungen ein fester Bestandteil von Mikroprozessoren geworden. Den ständig wachsenden Anforderungen immer neuer Anwendungen wird durch eine Weiterentwicklung der Funktionalität und der Leistungsfähigkeit der Prozessoren und insbesondere der Multimedia-Einheiten Rechnung getragen. Diese Entwicklungen auf dem Gebiet der Prozessorarchitektur und die Charakteristika der Multimedia-Anwendungen erfordern den Einsatz neuer Techniken bei der Optimierung der Programme. Im Seminar sollen Eigenschaften von Multimedia-Anwendungen, die Leistungszuwächse beim Einsatz von SIMD- oder Vektor-Erweiterungen ermöglichen, betrachtet werden. Den zentralen Gegenstand des Seminars stellt die Untersuchung von Techniken dar, mittels derer die Quellprogramme an die Eigenschaften der Zielprozessoren angepasst werden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Analyse von Programmen und den Transformationen zu, die darauf abzielen, die in den Anwendungen enthaltene Parallelität für den Prozessor nutzbar zu machen.

Das Seminar richtet sich an Studierende im Hauptstudium Informatik (Diplom). Kenntnisse auf den Gebieten Übersetzerbau/Programmiersprachen und Rechnerarchitektur sind hilfreich, aber nicht Voraussetzung.