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Mathematikdidaktik

„Kann man ein guter Lehrer werden oder muss man dazu geboren werden?

Eine uralte Frage, die immer wieder gestellt wird. Gibt es Lehrtechniken, die man lernen kann, oder kommt es in erster Linie auf Persönlichkeit, Einstellung und Haltung an? Wir meinen eher letzteres, glauben aber, daß man in beiden Bereichen lernen kann.“
[1]

Karl R. Popper: „Alles Leben ist Problemlösen“[2]
Wilhelm Ostwald: „Je mehr wir vom Schüler fordern, um so mehr wird er leisten.“
Wagenschein, Martin: „Verstehen des Verstehbaren ist ein Menschenrecht.“

Die Fachdidaktik dient u. a. der Identifizierung, Begründung und Aufbereitung von Gegenständen des jeweiligen Faches für Erziehungs- und Bildungsaufgaben. Zu ihren Aufgaben gehört auch das Verständnis von spezifischen Lehr- und Lernprozessen sowie deren Förderung. Bei der Entwicklung eigenständiger Theorien und Methoden können u. a. die Fachwissenschaft selbst nebst ihrer Geschichte sowie die Erziehungswissenschaften und noch weitere Wissenschaften wie Psychologie, Soziologie und Philosophie (insbesondere Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie) herangezogen werden. Die Fachdidaktik hat eine Mittlerfunktion zwischen dem jeweiligen Fach und der Schulpraxis bzw. Lehrpraxis. Diese kommt insbesondere im verbindlich vorgesehenen Praxissemesters zum Ausdruck.

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Einige Ziele

  • Untersuchung, Begründung und Bestimmung von Lernzielen (u. a. dokumentiert in Lehrplänen, Bildungsstandards und anderen Rahmenrichtlinien) unter besonderer Berücksichtigung von Aspekten, die sich
    • 1. auf das Fach einschließlich seiner Geschichte,
    • 2. die heutige und denkbare zukünftige Realität und
    • 3. die Konstitution des Individuums beziehen.
  • Von besonderem Interesse sind fundamentale Ideen der, von und für Mathematik. Hierzu gehören insbesondere „Denkwerkzeuge“, die sich über die Jahrtausende immer wieder als erfolgreich erwiesen haben (siehe Logo bzw. obere Kopfzeile).
  • Untersuchung von Lehr- und Lernprozessen in verschiedenen Altersstufen und verschiedenen Schularten.
  • Insbesondere: Untersuchung von Problemlöseprozessen in verschiedenen Situationen.
  • Analysen verschiedener Vorstellungen über Mathematik und Mathematikunterricht.
  • Untersuchungen über sinnvollen Computereinsatz im Mathematikunterricht z. B. mit dynamischer Geometriesoftware und interaktiven Computeralgebrasystemen.
  • Entwicklung und Erprobung von geeigneten Unterrichtsmaterialien und Lernumgebungen für Schule und Lehrerausbildung.

Datenschutz und Impressum

Datenschutz

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Impressum

Dr. Michael Schmitz (E-Mail)
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fakultät für Mathematik und Informatik
Abteilung Didaktik

Ernst-Abbe-Platz 2
07743 Jena

Mathematischer Text ist möglich

Auf dieser Seite kann auch mathematischer Text geschrieben werden. So können Sie hier z.B. die Formel $a^2+b^2=c^2$, die zum Satz des Pythagoras für ein rechtwinkliges Dreieck mit den Seitenlängen a, b und c gehört, lesen.

Falls Sie diese bekannte Formel nicht in „ordentlicher“ mathematischer Schreibweise sehen können, müssen Sie auf Ihrem Rechner eine zusätzliche Schriftart installieren. Diese LaTeX-Fonts müssen Sie herunterladen (es reichen die mit der Schriftgröße 10), entpacken und zu den Schriften auf Ihrem Rechner (bei Windows über die Systemsteuerung) hinzufügen.


[1] Roland Fischer; Günther Malle: Mensch und Mathematik - Eine Einführung in didaktisches Denken und Handeln.
Bibliographisches Institut Zürich, 1985.

[2] Karl R. Popper: Alles Leben ist Problemlösen: Über Erkenntnis, Geschichte und Politik.
Piper (2. Auflage), 2005.

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